Kinder sind im Wald, formen aus Lehm kleine Kugeln und werfen damit

Zielwurf mit Lehmkugeln

Für die Vorschulkinder der CVJM-Kitas ging ein großartiges Naturprojekt zu Ende. Am 3. Juli fand der letzte gemeinsame Ausflug nach Hattingen zur Wildnisschule Ruhr statt. Im Tipi der Wildnisschule wurde zuerst der Geburtstag eines Kindes gefeiert. Schaf Henriette hatte sich mit auf den Weg gemacht, um zu gratulieren und ein Geschenk zu überreichen. Anschließend nahm Wildnispädagoge Martin die Kinder mit in ein kleines Waldstück.

Kinder und Erwachsene sitzen im Wald im Kreis und hoeren dem Waldpaedagogen zu

Hier standen Eimer mit Wasser und Lehm bereit und nach einer kurzen Einführung ging es los: Die Kinder sammelten aus dem trockenen Lehm zunächst Steine, Blätter, Äste und Ähnliches heraus, indem sie den Lehm zwischen ihren Fingern zerbröselten. Mit dem Wasser wurde der Lehm so angefeuchtet, dass er an den Bäumen kleben bleiben konnte. Und nun wurden die Vorschulkinder kreativ! Sie formten unterschiedlichste Lehmgesichter, Lehmpizzen und viele weitere Kunstwerke. Einige Kinder formten Kugeln oder kleine Lehmziegel, denn Martin hatte auch erklärt, dass die Menschen früher aus Lehm ihre Häuser bauten. Es gab zudem ein Lehmkugel-Zielwerfen in die Eimer und eine kleine Lehmkugel-“Schlacht“, bei der die Kinder die Erwachsenen abwerfen durften. Im Anschluss an die Lehmbau-Aktion hatten die Kinder viel Freude daran, mit dem Gartenschlauch abgespritzt zu werden.

Als besondere Highlights gab es in der Wildnisschule selbstgemachte Pizza von Johanna und Martin, erfrischendes Eis und dann außerdem noch die Süßigkeiten, die das Geburtstagskind mitgebracht hatte, um sie an alle zu verteilen.

zwei Personen backen in einer Outdoor-Kueche Pizza